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Wie Tiere ihre Farbe ändern

chamaeleon steckbrief kleinTiere sind darin wahre Künstler darin, ihre Farbe zu wechseln ... aber wie funktioniert das und wozu soll das gut sein?

Diese Tiere lernst du kennen:

Bloß nicht rot werden!

Wenn wir uns aufregen oder uns etwas peinlich ist, bekommen wir einen roten Kopf. Sind wir krank, sehen wir blass und fahl aus. Aber können wir aus Lust und Laune unsere Haut gelb färben und herumlaufen wie die Simpsons? Sind wir in der Lage, uns mal schnell wie eine Betonwand tarnen? Oder mit einem Fingerschnippen lustige blaue Flecken auf unsere Haut zaubern? Tiere schon!

Foto: Cathy Keifer/Shutterstock


Wozu ändern Tiere ihre Farbe?

Wenn man keine „Werkzeuge“ hat, um sich zu verteidigen, bleibt einem nichts anderes übrig, als sich zu verstecken. Viele Raubtiere haben aber sehr gute Augen. Einige Tiere haben deshalb eine einzigartige Fähigkeit entwickelt, sich zu tarnen: Sie gleichen ihre Körperfarbe der Umgebung an. Manche benötigen dafür nur ein paar Sekunden, bei anderen dauert es einige Stunden oder Tage.


So funktioniert's!

Das Schlüsselwort lautet: „Farbzellen“. In der Fachsprache werden sie Chromatophoren genannt. Diese Zellen befinden sich in der Haut der Tiere oder in den Organen. Es soll an dieser Stelle nicht zu kompliziert werden, dennoch sind ein paar Begriffe zur Erklärung notwendig:

• Xanthophoren und Erytrhophoren: für gelbe und rote Farben zuständig
• Guanophoren: enthalten Kristalle, die das Licht reflektieren; sie geben weiß-silbrige Farben wieder
• Melanocyten: Zellen, die rot-braun bis schwarz wiedergeben

Die Tiere können durch ihre Muskeln steuern, ob sich diese Zellen vergrößern oder verkleinern sollen. So werden in der Haut Farben „zusammengemischt“. Irre, oder?

Los geht es mit Chamäleon, Tintenfisch und Schollepfeil rechts