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10 Tiere, die ihre Farbe ändern - und wie sie das machen

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3. Krabbenspinne

Heute trage ich gelb!

Krabbenspinne Krabbenspinne - Foto: Henrik Larsson/Shutterstock

Krabbenspinnen der Art „Misumena vatia“ machen es sich gerne in gelben Sumpfdotterblumen bequem. Auf den weißen Blüten der Echten Zaunwinde halten sie sich aber ebenso gern auf. Wie schafft sie es nun, nicht aufzufallen?

Auf den gelben Sumpfdotterblumen wechselt die Krabbenspinne zu gelb, indem sie gelben Farbstoff in ihre Zellen pumpt. Krabbelt sie auf weiße Blüten, so wird der gelbe Farbstoff ins Körperinnere geleitet und ausgeschieden.

Es dauert einige Stunden, aber die Mühe lohnt sich offensichtlich.

Krabbenspinne Krabbenspinne - Foto: Henrik Larsson/Shutterstock

2. Schmutzgeier

Achtung: Echt ekelig!

Schmutzgeier-Weibchen finden ein gelbes Gesicht bei Schmutzgeier-Männchen sehr schön. Je gelber, desto besser – deshalb essen die Schmutzgeier den Kot von Rindern, Schafen und Ziegen, der dafür sorgt, dass ihr Gesicht schön gelb wird.

Der Kot ist jedoch stark mit Darmparasiten belastet und kann für den Schmutzgeier unschöne Folgen haben. Biologen vermuten, dass Schmutzgeier-Weibchen aus einem besonders gelben Gesicht herauslesen, dass das Männchen trotz der Parasiten gesund ist.

1. Geistermuräne

Gestern blau, heute gelb

Geistermuräne Geistermuräne - Foto: Stubblefield Photography/Shutterstock

Oder: Gestern Männchen, heute Weibchen. Ab einer Länge von 95 cm verwandeln sich die leuchtend blauen Männchen in gelbe Weibchen.

Geistermuräne Geistermuräne - Foto: Stubblefield Photography/Shutterstock