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7 Tiere mit ungewöhnlichen Essgewohnheiten

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Tischmanieren im Tierreich: Tiere speisen kaiserlich, spachteln wie Scheunendrescher und machen eigene Medikamente!

Koala Koala - Foto: Tamarack/Shutterstock

Wenn uns etwas schmeckt, leuchten unsere Augen, wir schmatzen genüsslich und verlangen Nachschlag. Oft sind wir aber auch  ganz schön kleinlich.

Vor allem wenn wir keinen großen Hunger haben, fallen uns zehntausend Gründe ein, warum etwas nicht mundet. „Die Pommes sind latschig“, „Die Cola hat zu wenig Kohlensäure“, „Das Eis schmeckt irgendwie künstlich.“ 

Tiere sind da nicht anders. Manche verputzen einfach alles, was ihnen vor die Nase kommt - ganz egal, wie es schmeckt! Andere Tiere sind dagegen noch kleinlicher als wir.

7. Gourmet-Teddybären

Koalas essen Eukalyptus-Blätter. Tag für Tag verdrücken sie davon viele Kilos. Doch Eukalyptus ist nicht gleich Eukalyptus. Der Koala akzeptiert von 300 Baumarten gerade mal 12.

Wie ein Weinkenner rümpft er die Nase, wenn er Blätter minderer Qualität vorfindet. Ob die Blätter den Qualitätsansprüchen des Koalas genügen, hängt auch von der Jahreszeit, der Region und der „Stimmung“ des Baumes ab!

Eukalyptus-Bäume produzieren einen ekligen Stoff, um Tiere davon abzuhalten, ihre Blätter zu essen.

Koala Koala - Foto: dangdumrong/Shutterstock

6. Schimpansen essen sich gesund

Wenn wir krank sind, gibt es Zwiebelwickel und Senfumschläge, dazu Hühnersuppe und jede Menge heiße Zitronen. Auch Schimpansen wissen sich zu helfen, wenn sie krank sind.

Sie zupfen ein Blatt von diesem Baum und ein Blatt von jenem Baum ... und schon verschwinden beispielsweise die lästigen Parasiten aus dem Darm.

Schimpanse isst gesunde Blätter Schimpanse isst gesunde Blätter - Foto: Robbie Taylor/Shutterstock

5. Zibetkatzen schauen zu tief ins Glas

Die asiatische Zibetkatze schnabuliert gerne kleine Nager, Vögel, Schnecken und Skorpione. Von Zeit zu Zeit bietet sich ihr aber auch die Gelegenheit, ihr persönliches Lieblingsgetränk zu sich zu nehmen: Palmensaft.

Und zwar dann, wenn er bereits etwas gegoren ist und einen gewissen Alkoholgehalt hat. Guckt die Zibetkatze ein bisschen zu tief in den Palmensaft, torkelt sie betrunken umher - und fällt vom Baum!

4. Eierschlangen verschlucken sich (nicht)

„Da waren die Augen größer als der Magen“, sagt man, wenn sich jemand jede Menge Essen auf den Teller lädt und dann nur einen Teil davon schafft.

Die afrikanischen Eierschlangen machen diesem Spruch alle Ehre. Sie schlucken Eier, die um ein Vielfaches größer sind als ihr Kopf.

Sie hängen einfach ihren Unterkiefer aus und dann rein mit dem runden Ding. Das Ei wird erst später geknackt und die restlichen Schalen ausgespuckt.

Eierschlange Eierschlange - Foto: Mond76 [Public domain], via Wikimedia Commons

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