Bernhardiner: Früher wurde er als Lawinenhund eingesetzt.Barry rettete 40 verschütteten Menschen das Leben

Bei Neuschnee sind Skifahrer völlig von den Brettern, äh Socken natürlich! Was für ein tolles Gefühl auf zwei Brettern einen Hang hinter zu brausen! Doch Neuschnee kann auch Lawinen verursachen. Und wer stand früher den Menschen zur Seite? Unsere treuen Begleiter, die Bernhardiner-Hunde!

Mit ihrer guten Spürnase und ihrem kräftigen Körperbau gelang es ihnen, die Lawinenopfer aufzuspüren und aus ihrem schneeweißen Grab zu befreien. Ein Hund war besonders tapfer und rettete 40 Menschen das Leben: Barry. Zwischen 1800 und 1814 war er unermüdlich im Einsatz und trug sogar einmal einen kleinen Jungen auf seinem Rücken, um ihn in Sicherheit zu bringen!

Foto Bernhardiner: Roxanneh

Barry: Er trug einen kleinen Jungen auf seinem Rücken, um ihn zu retten.Der etwas „andere“ Rettungsdienst
Früher gab es kaum oder nur schlechte Straßen, keinen Schneedienst, der Salz streut, keine Feuerwehr und keinen Rettungsdienst. Moment. Einen Rettungsdienst gab es schon, aber vermutlich nicht so, wie du ihn dir vorstellt. Auf dem großen Sankt Bernhard in den Alpen bestand er aus einem Trupp Mönche und ihren Bernhardiner-Hunden!

Der gefährliche Sankt-Bernhard-Pass
Bevor 1964 ein großer Tunnel durch den Berg gegraben wurde, war es im Winter lebensgefährlich ihn zu überqueren. Natürlich gab es dennoch immer wieder (Kauf-)Leute, die die drohende Lebensgefahr nicht ernst nahmen. Trotz der Warnhinweise machten sie sich auf den Weg – und wurden nicht selten von Lawinen verschüttet. So gründeten die besagten Mönche eine Schutzhütte und trainierten Bernhardiner-Hunde, um die Opfer vor ihrem sicheren Tod zu retten. Die Hunderasse war ideal für den Job: Bernhardiner sind groß, kräftig, ausgeglichen und zuverlässig. Außerdem haben sie einen super Orientierungssinn und können sehr gut riechen.

Bernhardiner: Die Mönche konnten sich auf die treuen Wuffis verlassen.
Wie ging es weiter mit Barry?
Der gute Barry wurde selbst lebensgefährlich verletzt. Nicht von einer Lawine, sondern von einem Lawinenopfer, das Barry in seiner Panik für einen Wolf hielt. Zum Glück konnten die Mönche Barry wieder gesund pflegen. Danach war erstmal ausspannen und Füße hochlegen angesagt. Barry sollte seinen wohlverdienten Lebensabend in Bern verbringen und starb dort im hohen Alter eines natürlichen Todes.

Was ist mit dem Schnaps-Fass?

Oft werden Bernhardiner-Hunde mit einem kleinen Schnaps-Fass um dem Hals gezeigt. Das hochprozentige Tröpfchen sollte die bibbernden Opfer wieder aufwärmen. Eindeutige Beweise dafür, dass die Hunde solche Fässer trugen, gibt es aber bis heute nicht.

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Kommentare (7)

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Zu Barry gibt's ein Kindersachbuch oder Kinderbuch, in dem seine Geschichte sehr schön erzählt wird. Habe leider Titel und Verlag vergessen. Kann mir jemand helfen?
hans , 10.11.2009
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der hund ist spitze!!!!
julia rogalkij , 4.11.2009
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Das finde ich auch toll!!!!!!
sisi , 6.10.2009
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das finde ich auch toll!!!!!!!
sisi , 6.10.2009
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Der hund ist Klasse!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Sebastian , 10.05.2009
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was habt ihr denn alle?ich find das klasse was barry macht
lara , 8.03.2009
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wir haben auch einen bernhadiner sie sieht genauso aus wie barry
joy , 16.02.2009

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