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Gottesanbeterin

Steckbrief Gottesanbeterin / Fangschrecke
Größe 4-8 cm; die größten bis zu 16 cm
Geschwindigkeit nicht bekannt
Gewicht nicht bekannt
Lebensdauer 8-10 Monate
Ernährung Insekten, Frösche, Schlangen, Eidechsen
Feinde Vögel, Säugetiere, Echsen
Lebensraum Südostasien; Tropen, Subtropen
Ordnung Fangschrecken
Wissenschaftl. Name Mantodea
Merkmale beide Vorderbeine sind muskulöse Fangbeine
Fansteckbrief Sarah R. Meisterin der Tarnung

Die Gottesanbeterin tarnt sich als Blüte, welkes Blatt, Grashalm oder als Ast, um weder von ihren Feinden, noch von ihrer Beute entdeckt zu werden. Wenn sie es doch wird, stellt sie ihre Flügel auf, um größer und bedrohlicher zu wirken.

Die Gottesanbeterin ist geduldig

Manchmal hängt sie stundenlang im Gebüsch und wartet auf ihre Beute. Wenn sie etwas Fressbares entdeckt, ergreift sie es blitzschnell mit ihren Fangarmen und beginnt sofort, zu fressen. Das Ergreifen der Beute erfolgt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 70 m/s!

Die Gottesanbeterin und ihre Beute

Die Gottesanbeterin ernährt sich überwiegend von anderen Insekten, wie zum Beispiel Käfer, Schmetterlingen oder Heuschrecken. Ein paar der größeren Arten fressen aber auch kleine Frösche, Eidechsen, Schlangen, kleinere Vögel und Mäuse

“Die Gottesanbeterin ist ein „Urzeittier“

Gottesanbeterinnen gibt es seit mehr als 300 Mio. Jahren. Das heißt sie lebten schon vor den Dinosauriern.

Fortpflanzung

Die Fortpflanzung der Gottesanbeterin ist der Grund, warum diese Insekten so bekannt geworden sind. Es passiert nämlich sehr häufig, dass das Weibchen während oder nach der Paarung das Männchen auffrisst. Etwa eine Woche nach der Paarung legt die weibliche Gottesanbeterin eine sogenannte Oothek ab, aus der nach ein paar Wochen etwa 100 Larven schlüpfen. Optisch ähnelt diese Oothek einem Kokon.

Dieser Steckbrief stammt von tierchenwelt-Fan Sarah R.
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Weitere Infos von tierchenwelt.de:

Die Gottesanbeterin trägt ihren Namen, weil sie ihre langen Fangarme oft so hält, als würde sie beten. Es gibt über 2.400 verschiedene Arten. Am bekanntesten ist Europäische Gottesanbeterin, weil sie streng geschützt ist und auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten steht. Ihre Farbe ist meist braun bis grün und ihrem Lebensraum angepasst.

Heute hab ich's etwas im Nacken

Die Gottesanbeterin ist einzigartig unter den Insekten, denn sie kann ihren Kopf um 180 Grad drehen. Abgesehen von der Kamelhalsfliege und der Fanghafte (ein Netzflügler) kein anderes Insekt.

Mit Kakerlaken verwandt!

Igittigitt! Gottesanbeterinnen sind eng mit Kakerlaken und Termiten verwandt. Biologen glauben, dass sie sich aus gemeinsamen Vorfahren entwickelt haben.

Zwei Augen, aber nur ein Ohr

Die großen Augen der Gottesanbeterin sitzen an ihrem dreieckigen Kopf. Sie kann bis zu 20 m weit mit ihnen sehen. Aber wo sind eigentlich die Ohren? Zuerst einmal hat die Gottesanbeterin nur ein Ohr. Und das befindet sich nicht am Kopf, sondern unter dem Bauch. Weil sie nur ein Ohr hat, kann sie nicht bestimmen, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt. Dafür hören einige Gottesanbeterinnen Ultraschall-Töne – wie die Fledermäuse. Deshalb können sie den fliegenden Säugetieren auch recht gut entwischen.

Auf der Flucht vor Fledermäusen

Fledermäuse gönnen sich gerne mal eine Gottesanbeterin als Snack – und zwar direkt im Flug. Doch das Insekt hat einen Trick, der ihr häufig das Leben rettet: Sie lässt sich in einer spiralförmigen Flugbahn zu Boden fallen. So schnell kann die Fledermaus nicht reagieren und schnappt ins Leere.

Kung-Fu-Stil

„Der Stil der Gottesanbeterin“ ist ein berühmter Kampfkunststil. Übrigens: Im Animationsfilm „Kung Fu Panda“ spielt auch eine Gottesanbeterin namens „Mantis“ mit.

Prophetin

Der wissenschaftliche Name Mantodea ist zusammengesetzt aus dem alten griechischen Wort „mantis“ für „Prophet“ und „eidos“ für „Form“ oder „Art.

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