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Monster aus der Tiefe - Tiere, die Kilometer tief unter der Meeresoberfläche leben

Tiere in der Tiefsee zu erforschen, ist wie Aliens Guten Tag zu sagen. Die Lebewesen sehen zerbrechlich und gruselig aus.

Ihre Körper sind oft durchsichtig, manche besitzen riesige Augen und viele der Tiere leuchten im Dunkeln (!). Diese Tiere zu beobachten ist eine wahre Herausforderung. Man kann sie nicht hoch an die Oberfläche holen, denn der fehlende Druck, würde die Tiere qualvoll verenden lassen. Taucher wiederum sind dem starken Druck nicht gewachsen. Derzeit können nur spezielle Tauchroboter Fotos und Videos wieder mit nach oben bringen.


Gespenstische Gespensterfische!

Gespensterfische haben ihren Namen durch ihre fast durchsichtigen und dadurch recht gruselig aussehenden Köpfe. Sie leben zwischen 400 und 2.500 m tief und transportieren so selbst die schwächsten Lichtstrahlen direkt zu ihren Augen. Bisher wurde angenommen, dass die Augen starr nach oben gerichtet sind, um vom oben nahende Feinde erkennen zu können. Forscher des Moneterey Bay Aquariums in Kalifornien haben aber herausgefunden, dass der Gespensterfisch seine Linsen rotieren lassen kann.

Gespensterfisch
Foto: Monterey Bay Aquarium Research Institute [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons


SeescheideTiere haben ihre eigenen Glühbirnen

Ab 1.000 m tappen die Tiere im Dunkeln. Und dennoch können sie sehen, denn sie besitzen eigene Leuchtorgane oder benutzen Leuchtbakterien. Damit versuchen sie aber nicht, ihre Umgebung zu erhellen, sondern sich gegenseitig zu erkennen oder mit anderen zu kommunizieren.

 Foto: Esculapio [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons


BartendrachenfischWo ist das Futter?

Eigentlich könnten die Tiere auf tote Fische warten, die von oben herab sinken. Aber das würde bis zu einer Woche dauern. Außerdem haben die Tiere in dieser Zeit sämtliche Nährstoffe verloren und sind damit alles andere als ein Leckerbissen. Wie kommen die Tiere also an Futter? Sie sind noch mehr als alle anderen Tiere darauf angewiesen, Beute anzulocken – oft durch ihre Leuchtorgane. Viele Tiefseefische besitzen auffällig große Bäuche. Gelingt ihnen mal ein Fang, wollen sie schließlich alles ratzeputz auf futtern.

Der Barten-Drachenfisch auf dem Foto hat Leuchtorgane hinter den Augen.
Foto: Edith Widder/HBOI/Public Domain/Wikimedia Commons


Ich geh' mit meiner Laterne...

Der Laternenfisch besitzt kleine Beutel unter seinen Augen, die er mit Leuchtbakterien füllt. Droht Gefahr, ist es natürlich geschickt, sich unsichtbar zu machen und so klappt der Laternenfisch einfach ein Augenlid herunter wie eine Jalousie und schirmt das Licht der kleinen Bakterien ab.

Zum gruseligen Viperfisch, dem Anglerfisch und mehr pfeil rechts

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