Kapuzineräffchen lügen"Oh, hast du das da drüben gesehen"?
Beim Futtern warnen manche Kapuzineräffchen vor einer Gefahr, obwohl es keine gibt. Vor Schreck lassen die meisten ihre Früchte fallen und rennen weg. Und das freche Äffchen mopst die leckeren Snacks in aller Ruhe ...

All you can eat
Im Iguazú Nationalpark (Argentinien) unternahm der Anthropologe Brandon Wheeler laut National Geographic eine spannenden Test: Er ließ an einigen Bäumen Plattformen anbringen, auf denen er allerlei Früchte platzierte - eine willkommene Einladung für alle hungrigen Mäuler. Doch aufgrund der Rangordnung bei den Kapuzineräffchen gehen die niedrig gestellten Tiere leer aus - und müssen zusehen wie sich die anderen den Bauch vollschlagen ... Dümmer sind die niedriger gestellten Kapuzineräffchen allerdings nicht - im Gegenteil: Sie veräppeln ihre "Chefs"!

So kam's raus
Auch wenn gar keine Gefahr drohte, gaben die Kapuzineräffchen laute Warnsignale von sich. Das gemütliche Mampfen hat ein Ende, die Äffchen lassen vor Schreck ihr Futter auf den Boden fallen und rennen auf und davon. Jetzt mussten die niedriger gestellten Äffchen nur noch ihre Beute einsacken.

Noch Zweifel?

Ganz sicher ist sich Anthropologe Brandon Wheeler aber nicht. Es könnte auch sein, dass das Warnsignal nur eine Art Schimpfen darstellt. Fest steht: So oder so - die niedriger gestellten Kapuzineräffchen kommen mit nervigem Geschrei an Futter. Clever!

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... erfährst du in der Rubrik Affen und Halbaffen!

Kapuzineräffchen lügen

 

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