Von der Fledermaus zum Fledernaut
Eine wagemutige Fledermaus schlich sich als blinder Passagier am 17.03.09 an Bord eines Spaceshuttles. Ihr linker Flügel war gebrochen, aber ihr Traum vom Fliegen noch lange nicht zerstört. Fliegen, wohin noch nie eine Fledermaus geflogen ist: ins Weltall!Hier bekommt mich keiner weg!
Wie die NASA berichtet, hielt sich eine Fledermaus während des Starts des Spaceshuttles „Discovery“ bei seiner Mission STS-119 an der äußeren Hülle, genauer gesagt am Tank, fest. Die Bodenkontrolle hoffte, der kleine Racker würde in letzter Sekunde noch wegfliegen. Doch das Tier bewegte sich nicht vom Fleck. Der Traum vom Fliegen währte für die Fledermaus jedoch nicht lange... Beim Aufstieg des Shuttles in die Erdumlaufbahn fand ihr Leben ein schnelles Ende.Ihr linker Flügel war gebrochen
Ein Tierexperte sah sich die Filmaufnahmen und Fotos des Starts genau an und begann, sie zu genau zu analysieren. Schließlich kam er zu der Annahme, dass die Bulldoggfledermaus einen gebrochenen linken Flügel und ein Problem mit der rechten Schulter oder dem Handgelenk hatte.

Foto: NASA
Warnsirenen im Space Center
Das Kennedy Space Center, in dem das Shuttle startete, liegt im Naturschutzgebiet „Meritt Island National Wildlife Refuge“. Um Vögel und andere Tiere fern zu halten, verfügt das Center über entsprechende Warnsirenen. Man kann also nicht sagen, dass die Fledermaus nicht „hören“ wollte, sondern einfach nicht in der Lage war, weg zu fliegen. Arme Fledermaus!

Foto: NASA







