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Top 10 der coolsten Spinnen

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3. Platz: Die Wasserspinne
Auf Tauchstation

Wasserspinne Wasserspinne - Foto: D. Kucharski K. Kucharska/Shutterstock

Die Wasserspinne ist die einzige Spinne, die unter Wasser lebt. Wie schafft sie es, nicht zu ersticken? Im Grunde macht sie es ganz ähnlich wie Gerätetaucher.

Sie hat immer einen Vorrat an Luft dabei, nur dass sie keine Metallflasche am Körper trägt oder mit Flossen umher paddelt. Wenn Sie Luft braucht, streckt sie ihren Hinterleib aus dem Wasser und zieht ihn blitzschnell wieder unter Wasser.

Dabei verfangen sich kleinste Luftbläschen in den Härchen an ihrem Hinterleib. Die bringt sie dann zu ihrer selbst gesponnenen Taucherglocke unter Wasser, um den Luftvorrat aufzustocken. Die Spinne hält sich nur sehr selten an der Wasseroberfläche auf.

In ihrer Taucherglocke lagert sie übrigens nicht nur Sauerstoff. Hier erholt sie sich, frisst und sieht ihren Babys beim Schlüpfen zu. Die schlechte Wasserqualität macht ihr allerdings zu schaffen und laut der Roten Liste der IUCN ist sie bereits „stark gefährdet“.