ANZEIGE

10 Tiere, die am meisten Angst machen

Zurück zu Platz 9 | Weiter zu Platz 7

8. Piranha

Ein erfrischendes Bad zusammen mit hunderten von Piranhas im Amazonas-Fluss (Südamerika). Gefährlich oder ungefährlich? Und was ist, wenn man eine kleine Schnittwunde hat, aus der Blut austritt?

Die 30 cm langen Raubfische nehmen ihre Beute erst ins Fadenkreuz, schwimmen dann blitzschnell auf sie zu, beißen zu und reißen dann mit einer Rüttelbewegung ein Stück Fleisch aus dem Opfer heraus.

Piranhas sind weltweit für ihre Aggressivität bekannt, aber längst nicht so gefährlich für Menschen, wie behauptet. Warum?

Der Piranha-Mythos

Der ehemalige US-amerikanische Präsident Theodor Roosevelt veröffentlichte 1914 einen Bericht über ein spektakuläres Schauspiel. Ein kleiner Flussabschnitt wurde durch Netze abgetrennt und mit mehreren tausend verhungernden Piranhas gefüllt.

Nun schickte man eine kranke, altersschwache, blutende Kuh in das Wasser. Dreimal darfst du raten, was passiert ist. Die Kuh ist von den Fischen getötet worden. Eine normale Situation war das aber nicht.

Schließlich würden die südamerikanischen Ureinwohner nicht bedenkenlos in Wasser baden, in dem auch Piranhas umher schwimmen. Für gewöhnlich sind diese an Tierkadavern interessiert und gelten daher als „Umweltpolizei“, die vor gefährlichen Krankheiten schützt.

Piranha Piranha - Foto: aastock/Shutterstock