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Tiere des Jahres 2009

gorilla kleinHier sind die zehn Tiere des Jahres 2009!

2009 ist das Jahr des Gorillas! Jedes Jahr werden Tiere mit dem Titel „Tier des Jahres“ geehrt. Sie sind entweder bedroht oder haben besonderen Fähigkeiten, die Beachtung erhalten sollen.

Weitere Artikel zu den Tieren des Jahres:

Internationales Tier des Jahres 2009: Gorilla

Wie der WWF berichtet, gibt es nur noch 300 Cross River-, 720 Berg- und knapp 5000 östliche Flachlandgorillas. Der Menschenaffe gehört aber leider nur zu einer der vielen bedrohten Tierarten dieser Welt.

Foto: Marek VelechovskyShutterstock

Ausführliche Infos über den Gorilla erfährst du im Gorilla-Steckbrief


Insekt des Jahres 2009: Gemeine Blutzikade

Blutzikade? Und gemein dazu auch noch? Ist die mit Vampiren verwandt? Nein, du brauchst keine Angst haben, wenn du einer Blutzikade in einer dunklen Gasse begegnest. Der Name stammt einfach nur daher, dass die Zikade rote Flecken auf ihrem Körper hat. Bei Gefahr wendet sie den „Schweißfußtrick“ an: Sie lässt ekeligen Geruch aus ihren Fußspitzen verströmen. Angreifer verziehen das Gesicht und die Nase und dackeln angewidert ab. Bei Menschen funktioniert das auch!


Reptil des Jahres 2009: Würfelnatter

Würfelnattern haben eine natürliche Vorliebe für Würfel und wo immer sie auf Menschen treffen, die Brettspiele spielen, ist sie ein gefürchteter Gast. Quark, so ein Unfug. Die Würfelnatter  verspeist selbstverständlich keine Würfel. Ihr Name stammt von den quadratischen Musterungen auf ihren Schuppen. Die Würfelnatter steht in Deutschland auf der roten Liste („vom Aussterben bedroht“).


TagpfauenaugeSchmetterling des Jahres 2009: Tagpfauenauge

Kein Schmetterling hat so spektakuläre Musterungen wie das Tagpfauenauge. Wenn die Flügel zusammengeklappt sind, sieht man nichts von den herrlichen Farben, aber sobald sie sich öffnen, erstrahlen die großen „Augen“. Das Tagpfauenauge ist ein eindeutiges Zeichen für den Klimawandel, denn früher schlüpften nur einmal im Jahr „Babys“, jetzt erblicken zweimal im Jahr kleine Tagpfauenaugen das Licht der Welt.

Foto Tagpfauenauge: B. Gimmel


Gefährdete Nutztierrasse des Jahres 2009: Alpines Steinschaf

In Deutschland leben nur noch 250-350 dieser Schafe. Kein Wunder, dass sie auf der roten Liste mit dem Zusatz „vom Aussterben bedroht“ stehen. Fragt sich nur, warum diese knuddeligen Wollknäuel als „Nutztierrasse“ bezeichnet wird, wenn es kaum noch welche von ihnen gibt?


Weichtier des Jahres 2009: Husmanns Brunnenschnecke

Die winzige Süßwasserschnecke lebt in Höhlengewässern oder auch im Schotter am Grund eines Flusses. Bisher ist das zwei Millimeter (!) lange Tierchen noch wenig erforscht, zumal ihm auch Wasserverschmutzungen schwer zu schaffen machen.


Fisch des Jahres 2009: Aal

Er sieht aus wie eine Schlange, ist aber ein Fisch! Über 400 Arten tummeln sich im Salz- und Süßwasser. Dabei bewegen sie sich vorwärts und rückwärts. Selbst kurze Landgänge sind kein Thema für den Aal. Wohl fühlt er sich dabei aber sicher nicht.


Eisvogel - Vogel des Jahres 2009Vogel des Jahres 2009: Eisvogel

Der Eisvogel, auch „fliegende Edelstein“ genannt, ist für seine herrlichen blauen Federn bekannt. Eigentlich sind aber nicht blau, sondern sie werfen „blaues Licht“ (Licht mit bestimmter Wellenlänge) zurück, wenn es auf ihre Federn trifft. Je nachdem wie das Licht fällt, kann das Blau des Eisvogels auch mal wie ein Grün erscheinen.

Foto: Mircea BEZERGHEANU/Shutterstock


Spinne des Jahres 2009: Dreiecksspinne

Spinnennetze sind rund – zumindest die meisten, denen wir begegnen. Diese kleine, bis zu 6 Millimeter große Spinne webt ein dreieckiges Netz. Die Form erinnert an drei Kuchenstücke.


Wildtier des Jahres 2009: Igel

8.000 Stacheln – was kann mit so einem Verteidigungssystem schon passieren? Bei Gefahr rollt er sich schnell ein und selbst Stürze federt er mit seinen spitzen „Haaren“ ab. Der Igel ist also gut geschützt durch sein „Kleid“, aber gegen Autoreifen und Rattengift kann auch er schwer etwas ausrichten...