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Tiere des Jahres 2011

Luchs Wildttier des Jahres 2011Naturschutzbunde, Stiftungen und Gesellschaften haben die Tiere des Jahres 2011 gewählt.

Wie jedes Jahr wurde beraten, welche Tiere besondere Aufmerksamkeit verdienen, weil ihre Art bedroht ist oder sie in Vergessenheit geraten sind. Wie zum Beispiel der Luchs.

Weitere Artikel zu den Tieren des Jahres:

Wildtier des Jahres 2011: Der Luchs

Der scheue Einzelgänger stand wegen seinem Ruf als Viehdieb lange im Visier der Jäger - bis er in Westeuropa vollkommen ausgerottet war. Mittlerweile gibt es Auswilderungsgehege, um Luchse wieder in Deutschland anzusiedeln.

Mehr über die Raubkatze erfährst du im Luchs-Steckbrief

Foto Luchs: H. Pollin


Gartenrotschwanz Vogel des Jahres 2011Vogel des Jahres 2011: Der Gartenrotschwanz

Der kleine Singvogel mit den schönen roten Federn fliegt gerne Langstrecke. Wenn es im Winter in Deutschland bitter kalt wird, genießt der Gartenrotschwanz längst die Sonne der afrikanischen Savanne. Schon Anfang August tritt er seine Reise an und legt 6.000 bis 8.000 km über die Alpen und das Mittelmeer zurück und kehrt erst im April oder Mai wieder zu uns zurück. Der Gartenrotschwanz wird etwa 13 bis 14 cm lang und spachtelt gerne Insekten, Spinnen und Weberknechte.

Foto Gartenrotschwanz: NABU/Blickwinkel/McPhoto


Mauereidechse Reptil des Jahres 2011Reptil des Jahres 2011: Die Mauereidechse

Die Mauereidechse wird für gewöhnlich um die 25 cm lang, wobei der Schwanz gut doppelt so lang ist wie sein Körper. Das wendige Tierchen hat die unterschiedlichsten Färbungen und Muster, weshalb die einzelnen Unterarten manchmal nicht ganz so einfach zu identifizieren sind. Wie ihr Name bereits andeutet, lebt die Mauereidechse gerne in Mauern, genauer gesagt, in den kleinen Hohlräumen. Sie bieten ihnen Schutz vor extremen Temperaturen.

Foto: Axel Rouvin via Wikimedia Commons


Schillerfalter Schmetterling des Jahres 2011Schmetterling des Jahres 2011: Der große Schillerfalter

In einem kräftigen, wunderschönen Blau schimmern die Flügel des Schillerfalters – allerdings nur die der Männchen. Die Weibchen tragen ein „Tarnkleid“, also eher unauffälligere Farben. Mit über 7 cm Flügelspannweite gehört der Schmetterling zu den größten Europas. Auf Blüten werdet ihr ihn nicht entdecken können. Übrigens: Er ernährt sich nicht von Blütennektar, sondern von Exkrementen und Aas (!).

Foto Schillerfalter: Rainer Roth


Labyrinthspinne Spinne des Jahres 2011Spinne des Jahres 2011: Die gemeine Labyrinthspinne

Sie ist eine von über 500 Trichternetzspinnen. Wie der Name bereits sagt, bauen die Spinnen trichterförmige Netze, die sie zwischen Grashalmen und in niedrigen Sträuchern aufspannen und mit einem weiträumigen Netz aus Stolperfäden überzogen ist. Es kann bis zu 50 cm im Durchmesser werden.

Foto: [Public Domain] via Wikimedia Commons 


Weichtier des Jahres 2011: Die zierliche Tellerschnecke

Zierlich ist diese Süßwasserschnecke wirklich: Sie ist nur 0,5-0,8 mm hoch und 4-5 mm im Durchmesser. Weil ihre 5-6 Windungen flach in einer Ebene liegen, lässt sich die Drehrichtung nicht von außen erkennen. Die Anatomie zeigt, dass ihre Gehäuse linksgewunden sind.


grosses mausohr nabu kleinHöhlentier des Jahres 2011: Das große Mausohr

Das große Mausohr verbringt mehr Zeit in der Kirche als der Pastor. Die Fledermaus bewohnt am liebsten Dachböden und Türme von Kirchen (und Schlössern oder anderen großen Gebäuden). Sie ist die größe einheimische Fledermaus und wird aufgrund ihrer Flügelspannweite von rund 40 cm auch „Riesenfledermaus“ genannt. Wusstest du, dass alle einheimischen Fledermäuse unter Naturschutz stehen?

Foto Großes Mausohr:Christian Stein, mit freundlicher Unterstützung des NABU-Arbeitskreis Fledermausschutz Siegen-Wittgenstein


Fisch des Jahres 2011: Die Äsche

Der Lachsfisch fühlt sich besonder in kühlen, klaren und schnell fließende Bächen pudelwohl. Wenn er gesund ist und ausreichend Nahrung findet, erreicht er eine Länge von 70 cm und wird 3 kg schwer. Was die Äsche besonders macht, ist, dass sie sehr empfindlich auf verschmutztes Wasser reagiert –  von allen einheimischen Fischen am meisten.


Insekt des Jahres 2011: Die große Kerbameise

Nur im Winter gönnt sich die Kerbameise eine Pause und macht es sich in dem bis zu 1,5 m hohen Ameisenhügel gemütlich. Wenn ihre Haufen nicht zerstört werden, können die Königinnen bis zu 20 Jahre alt werden. Die Lieblingsspeise der großen Kerbameisen: Honigtau – der Kot von Blattläusen.


Gefährdete Nutztierrasse des Jahres 2011: Das Limpurger Rind

Das Limpurger Rind ist die älteste Rinderrasse Württembergs. Laut der „Roten Liste der Gesellschaft zur Erhalten alter und gefährdeter Haustierrassen“ wird das Rind als extrem gefährdet eingestuft.