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Eselspinguin

Steckbrief Eselspinguin
Größe 51-90 cm
Geschwindigkeit bis 36 km/h (im Wasser)
Gewicht 4 bis 8,5 kg
Lebensdauer 15-20 Jahre
Ernährung Krill, Fische, Garnelen
Feinde Leopardenrobbe, Orcas, Haie
Lebensraum Antarktis, Falklandinseln, Südgeorgien, Südpolarmeer
Ordnung Pinguine
Familie Pinguine
Wissenschaftl. Name Pygoscelis papua
Merkmale orangefarbener Schnabel und Füße

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Eselspinguine sind sehr scheue Pinguine, die in großen Kolonien in der Antarktis leben.

Esel oder Pinguin?

Der Eselspinguin hat seinen Namen durch sein merkwürdiges Geschrei, dass sich wie das I-Ah eines Esels anhört. Er warnt durch seinen Ruf vor Eierdieben oder beeindruckt damit Pinguin-Weibchen.

So erkennt man den Eselspinguin

Eselspinguine lassen sich leicht von anderen unterscheiden. Sie haben einen leuchtenden, orange-farbenen Schnabel und über ihren Augen einen weißen Streifen, der bis zum Kopf hoch geht.

Der drittgrößte Pinguin

Von 17 Pinguinarten ist der Eselspinguin der drittgrößte. Größer sind nur der Königspinguin und der Kaiserpinguin.

Die Raser unter den Pinguinen

Eselspinguine sind unter Wasser wahnsinnig schnell und würden bei einem Wettschwimmen alle anderen Artgenossen "Staub fressen" lassen ... oder vielmehr Salzwasser. Mit bis zu 36 km/h sind sie die schnellsten Frackträger. Dafür sind die Vögel mit dem "Bleifuß auf dem Gas" allerdings auch die scheuesten von allen.

Ein Steinhaufen als Nest?

Eselspinguine benutzen Steine zum Nestbau. Sie werden in einem Kreis aufeinander gelegt. Die Nester können bei einem Durchmesser von 25 cm bis zu 20 cm hoch werden. Gemütlich hört sich das nicht gerade an. Zum Glück kommen noch ein paar Federn und etwas Moos dazu.

Steine sorgen für Streit

Die Steine für das Nest werden streng bewacht und nicht selten gibt es lautstarken Streit darüber, wem dieser oder jene Stein gehört. Vor allem unter den männlichen Pinguinen. Sie schenken weiblichen Pinguinen gerne schöne Steine, um sich dadurch bei ihnen beliebt zu machen.

Fortpflanzung

Eselspinguine bauen ihre Nester immer auf eisfreiem Untergrund, entweder an der Küste oder zwischen schützenden Grasbüscheln im Inneren des Landes. Sie legen etwa 130 g schwere Eier, die abwechselnd 34-36 Tage lang bebrütet werden. Nach dem Schlüpfen bleiben die Babyvögel noch etwa 30 Tage im Nest. Nach etwa 80-100 Tagen ist ihr Gefieder dicht genug, um in das eiskalte Wasser zu hüpfen.

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