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Kolibri

Steckbrief Kolibri
Größe 5-25 cm (9-21,5 cm Spannweite)
Geschwindigkeit bis 48 km/h
Gewicht 1,6 bis 24 g
Lebensdauer 3-5 Jahre
Ernährung Nektar, Baumsäfte, Insekten, Spinnen
Feinde Vögel, Schlangen, Echsen
Lebensraum Amerika
Ordnung Seglervögel
Familie Kolibris
Wissenschaftl. Name Trochilidae
Merkmale langer, dünner Schnabel, kann rückwärts fliegen
Fly Food

Manche Menschen essen im Gehen, der Kolibri ernährt sich fast ausschließlich im Fliegen. Während er in der Luft schwebt, trinkt er mit seinem langen Schnabel aus dem Blütenkelch.

Flapp, flapp, flapp

Kolibris schlagen 40-50 Mal in der Sekunde mit den Flügeln. Diese sind so beweglich, dass sie seitwärts, rückwärts und „auf der Stelle“ fliegen können.

Kolibri Kolibri - Foto: Eugalo/Shutterstock

Trinkt das 5-fache an Körpergewicht

Kolibris schlagen so schnell mit ihren Flügeln, dass wir diese nicht sehen können. Das ist ganz schön anstrengend und verbraucht viel, viel Energie.

Deshalb müssen Kolibris jede Menge Zucker futtern, den sie in Form von Nektar aus den Blüten trinken (30 % des Nektars besteht aus Zucker, der Rest ist Wasser). Jeden Tag schlabbern sie von dem süßen „Kraftstoff“ das 5-fache (!) an Körpergewicht.

Zu ihrem Glück haben sie extrem gut funktionierende Nieren. Andere Lebewesen würden bei dem Versuch, genauso viel zu trinken, sterben. Ihre Nieren könnten nicht so viel Flüssigkeit auf einmal verarbeiten.

Feuerkehlkolibri Feuerkehlkolibri - Foto: Ondrej Prosicky/Shutterstock

Brrr, ist das kalt!

Wie schafft es ein so zierlicher Vogel wie der Kolibri kalte Temperaturen zu überstehen? Er hat einen Trick: Wenn es nachts kalt wird, verlangsamt er seinen Stoffwechsel und kann so eine gleichmäßige Körpertemperatur halten.

Die größten und die kleinsten

Der kleinste Kolibri ist die Bienenelfe. Von Schnabel bis Schwanzfeder misst sie gerade mal 6 cm. Das ist kaum größer als ein USB-Stick. Der größte Kolibri ist mit 25 cm Länge der Riesenkolibri.

Zwergveilchenohr Zwergveilchenohr - Foto: Glass and Nature/Shutterstock

Metallischer Schimmer

Die meisten Kolibris haben ein metallisch schimmerndes Gefieder. Je nach Lichteinfall erscheint es in einer leicht unterschiedlichen Farbe. Man spricht von „Interferenz“ des Lichts (= Überlagerungen von Lichtwellen).

Du kennst diesen Effekt von Öltropfen, die sich auf Wasser ausbreiten oder das bunte schimmern einer CD, wenn Licht in einem bestimmten Winkel auf die Oberfläche trifft.

Veilchenkopfelfe Veilchenkopfelfe - Foto: Manja/Shutterstock


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