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Megalodon

Steckbrief Megalodon

Megalodon Megalodon - Foto: Herschel Hoffmeyer/Shutterstock

Größe bis 18 m
Geschwindigkeit unbekannt
Gewicht 50-100 t
Lebensdauer unbekannt
Ernährung große Meerestiere
Feinde keine
Lebensraum warme Meere
Ordnung Makrelenhaiartige
Familie Makrelenhaie
Wissenschaftl. Name Carcharocles Megalodon
Merkmale riesiges Gebiss, 12-18 cm große Zähne

Autor VitalijDer Megalodon ist ein Urzeithai, der vor 2,6 Millionen Jahren ausstarb.

Warum ausgestorben?

Der Klimawandel ist einer von vielen Gründen, warum der Megalodon ausgestorben ist.

„Hilfe! Ein Megalodon!“

Die Zähne des Megalodon waren 12-18 cm lang. In etwa so groß wie eine menschliche Hand. Nimm dir mal ein Lineal, messt die Länge ab und halte es an deine Hand.

Megalodon Megalodon - Foto: Michael Rosskothen/Shutterstock

Vom Jungtier bis zum Jäger

Forscher vermuten, dass ein gerade geborener Megalodon fast 4 m groß wurde.  Ausgewachsene Tiere sollen bis zu 30 m groß gewesen sein. Zum Vergleich: 30 m sind etwas größer als ein 25 m langes Schwimmbecken. Wenn du in einem Schwimmbad bist, dann sieh dir mal ein solches Schwimmbecken von der Seite an! Extrem groß, oder? Mittlerweile haben Wissenschaftler aber herausgefunden, dass der Megalodon wohl doch „nur“ 18 m lang wurde.

Dieser Steckbrief stammt von tierchenwelt-Fan Vitalij! Vielen Dank für den tollen Artikel! Willst du auch einen Fan-Steckbrief schreiben?

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Woher kommt der Name?

Megalodon stammt vom griechischen „megas“ für „groß“ und „odon“ für Zahn ab.

Megalodon Megalodon - Foto: W. Scott McGill/Shutterstock

Wie gut, dass Haie keine Zahnärzte brauchen

Der Megalodon hatte nicht nur unglaublich sehr lange, sägezahnartige, herzförmige Zähne. Forscher glauben, dass er insgesamt 267 Zähne im Maul hatte, die über mehrere verteilt waren.. Zum Glück brauchen Tiere selten einen Zahnarzt.

Ein Gebiss größer als ein Kleinwagen

Kennst du den Smart? Das ist ein extrem kleines Stadtauto, das selbst in die winzigste Parklücke passt. Das Gebiss des Megalodon war sogar noch einen Tick größer als dieses Auto: 3 m breit und 2,5 m hoch!

Ich habe Hunger!

Forscher glauben, dass der Megalodon täglich mehr als 1.000 kg Futter fraß. Auf seinem Speisezettel standen vor allem kleine und große Wale, z. B. Delfine, Pottwale, Grönlandwale, Furchenwale und Schweinswale, aber auch Robben und Seekühe.

Nach der letzten Eiszeit hatte sich das Meer jedoch deutlich abgekühlt. Das machte dem Megalodon schwer zu schaffen, denn er brauchte warme Wassertemperaturen zum Überleben. Gleichzeitig waren die Meerestiere, die die Eiszeit überlebt haben, vor allem schnelle Schwimmer, die der Megalodon nur schwer einholen konnte. Ein Grund war vermutlich auch, dass seine Beute zudem in die fischreichen, aber noch kälteren Polarregionen auswanderte. Dorthin konnte der Megalodon nicht folgen und verhungerte letztlich.

Megalodon Megalodon - Foto: MarcelClemens/Shutterstock

Die Beißkraft unter der Lupe

2008 beschäftigte sich ein Forscherteam aus Australien und den USA mit der Beißkraft des Megalodon. Am Computer erstellten sie eine Simulation, die diese berechnen sollte. Die Ergebnisse waren beeindruckend: Die Beißkraft des Megalodon muss 10 mal so stark wie die des Weißen Hais gewesen sein. Damit ist der Megalodon das Tier mit der höchsten Beißkraft, das jemals gelebt hat.

Die Jagdtechnik

Obwohl Forscher eine Verwandtschaft zwischen dem Weißen Hai und dem Megalodon vermuten, hatte der Megalodon wahrscheinlich eine andere Jagdtechnik. Weiße Haie haben es auf das weiche Fleisch wie z. B. den Bauch eines Tieres abgesehen. Der Megalodon konnte aber wohl mühelos Knorpel und Knochen zerbeißen und konzentrierte sich darauf, seine Beute zuerst schwimmunfähig zu machen.

Realität und erfundene Geschichten

Es gibt einige Filme und Romane, in denen der Megalodon eine Rolle spielt. Meistens als furchterregendes Monster. Auf einigen Internetseiten gibt es sogar angebliche „Beweise“ dafür, dass der Megalodon noch lebt und die Meere unsicher macht. Es sind jedoch Fotos und Videos, die mit Programmen am Computer bearbeitet wurden und gefälscht sind, um Aufsehen zu erregen.

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