Das stimmt nicht!

Elefanten haben Angst vor Mäusen, Katzen neun Leben, Strauße stecken den Kopf in den Sand – es gibt eine Unmenge dieser Sprüche, die als wahr hingenommen werden, aber nicht stimmen. tierchenwelt.de räumt mit den Gerüchten auf.
Eins, zwo, drei, vier...
Mit neun Leben ließe sich das ein oder andere anstellen! Wie der Spruch entstanden ist, darüber gibt es ganz unterschiedliche Meinungen. Die meisten sagen: Katzen landen immer auf ihren Pfoten und überleben daher hohe Stürze. Doch warum sind es dann insgesamt neun Leben und nicht etwa zwei oder drei oder unendlich viele Leben? Es gibt da noch eine andere Theorie: Katzen wurden im alten Ägypten von den Pharaonen als Vorkoster eingesetzt. Ein Essen bestand meist aus bis zu neun Speisen und bei der Hitze kam es schon mal vor, dass die ein oder andere davon verdorben war. Also galt die Faustregel: Wenn die Katze die Pfoten von einer Speise lässt, ist es clever die eigenen auch davon zu lassen. Andererseits waren Katzen im alten Ägypten heilige Tiere und wurden als Grenzgänger zwischen der Welt der Lebenden und der Toten verehrt. Durch wessen Schuld beispielsweise eine Katze zu Tode kam, erhielt sogar die Todesstrafe. Starb eine Katze rasierten sich alle Hausbewohner die Augenbrauen. Ob Katzen daher tatsächlich als Vorkoster eingesetzt wurden und in Kauf genommen wurde, dass sie dabei sterben... scheint fraglich.

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