Bauernregeln

Ein Hagelsturm, wochenlanges Regenwetter, eine lang anhaltende Affenhitze. Bauer sein war früher nicht einfach, denn die Ernte war schnell futsch, wenn der Bauer das Wetter und die Jahreszeiten nicht richtig einschätzte. Aus ihren Beobachtungen entstanden die Bauernregeln. Ob die nun genauer sind als die Wettervorhersage – darüber wird viel gestritten. Fakt ist aber: Selbst mit den modernsten Methoden, Geräten und Satelliten können die Meteorologen heute das Wetter maximal 3 Tage im Voraus bestimmen... Und nicht mal das klappt immer so zuverlässig. Frei nach der alten Bauernregel: „Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich's Wetter oder es bleibt wie es ist.“ tierchenwelt.de erklärt dir, was hinter den Bauernregeln steckt!
... wird bald Regen vom Himmel gießen.
Recht haben sie. Mistwetter! Nicht nur die einheimischen Arten finden den Regen einfach nur zum weglaufen. Die Ameisenart Cataulacus muticus hat lustige Technik auf Lager. Wenn ein Wolkenbruch auf sie niederprasselt, verstopfen die Ameisen ihre Wohnungstür (in einem Bambusstamm) mit ihren eigenen Köpfen. Wie ein Korken. Eh violá! Läuft die Bude dennoch mit Wasser voll, haben die Ameisen einen ebenfalls schrägen Trick drauf. Sie trinken das Wasser!  Tja, und sobald draußen die Sonne wieder scheint, stürmen sie erstmal alle vor die Tür. „Ich muss maaaaal!“. Dafür gibt es sogar einen Begriff: „Kollektivpinkeln“.

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