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Schiffshalter

Steckbrief Schiffshalter

Schiffshalter Schiffshalter - Foto: Shane Gross/Shutterstock

Größe 30-90 cm
Geschwindigkeit nicht bekannt
Gewicht nicht bekannt
Lebensdauer nicht bekannt
Ernährung Parasiten, Abfälle
Feinde nicht bekannt
Lebensraum weltweit, meist wärmere Meere
Ordnung Stachelmakrelenverwandte
Familie Schiffshalter
Wissenschaftl. Name Echeneidae
Merkmale saugt sich mit der Kopfplatte an anderen fest
Ungebetene Beifahrer

Schiffshalter saugen sich an Meerestieren wie Haien, Manta-Rochen und Schildkröten fest. Sie lassen sich ganz bequem durch das Meer kutschieren und fressen das Futter, dass aus dem Maul ihres „Taxis“ fällt, wenn dieses Meerestiere verspeist. Im Gegenzug dazu befreien die Schiffshalter ihr Taxi von Parasiten (die natürlich auch gut schmecken).

Schiffshalter Schiffshalter - Foto: kaschibo/Shutterstock

Wie, du bist kein Hai?

Irrtümlicherweise docken Schiffshalter auch schon mal an Schiffen an und „fahren“ eine Weile mit. Da das große „Tier“ aber keine Nahrung zu bieten hat, lässt der Schiffshalter enttäuscht wieder los. Er saugt sich auch gerne mal aus Versehen an Tauchern fest. Heißer Tipp: Nicht bewegen! Ansonsten gibt es einen schönen blauen Knutschfleck als Andenken.

Saugplatte

Zum Festsaugen besitzen Schiffshalter eine Saugplatte. Die sitzt direkt auf dem platten Kopf und sieht aus wie die Unterseite eines groben Wanderschuhs.

Schiffshalter Schiffshalter - Foto: Rich Carey/Shutterstock

Nomen est Omen

Schiffshalter sind schon seit der Antike bekannt. Sie standen unter Verdacht, Schiffe vom Segeln abzuhalten. Daher auch der Name.

Schiffshalter Schiffshalter - Foto: VisionDive/Shutterstock

Trick 17: mit Fischen fischen

Man nehme einen Schiffshalter und befestige ein Seil oder eine Schnur an seinem Schwanz. Sieht man nun eine Schildkröte, lässt man den Schiffshalter ins Wasser. Der flitzt natürlich gleich zur Schildkröte und saugt sich fest. Jetzt muss man nur noch die Schnur einholen und die Schildkröte an Bord befördern. Diese Fangmethode wurde tatsächlich in Ostafrika (nähe Sansibar und Mosambik) und im Norden Australiens eingesetzt.

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